Pädagogisches Konzept


"Alles was ich Kindern zeige, können sie nicht mehr selbst entdecken"
(C.J. Piaget)


4.1 Pädagogische Grundeinstellung


In meiner pädagogischen Arbeit steht das Kind im Mittelpunkt. Jedes Kind ist eine
eigenständige Persönlichkeit mit ganz individuellen und speziellen Bedürfnissen.
Jede dieser kleinen Persönlichkeiten hat ihren eigenen Entwicklungsstand, Rhythmus und natürlich auch Interessen. Diese zu erkennen und dementsprechend zu fördern sehe ich als meine Aufgabe.
Mir ist es wichtig, die Kinder darin zu unterstützen, ein gesundes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein zu entwickeln, aber auch einen freundlichen, toleranten, mitfühlenden und wertschätzenden Umgang untereinander sowie mit anderen Menschen zu pflegen.Hierzu gebe ich den Kindern einen liebevollen und sicheren Raum, in dem sie sich ausprobieren und entfalten können.


4.2 Förderung der Bildungsbereiche


In den Bildungsgrundsätzen für die Kindertagesbetreuung in NRW werden zehn
Bildungsbereiche angeführt, welche die Schwerpunkte des angestrebten ganzheitlichen
Bildungsprozesses darstellen:


• Bewegung
• Körper,Gesundheit und Ernährung
• Sprache und Kommunikation
• Soziale und (inter-)kulturelle Bildung
• Musisch-ästhetische Bildung Religion und Ethik
• Mathematische Bildung
• Naturwissenschaftlich-technische Bildung
• Ökologische Bildung
• Medien


Diese unterstütze ich wie im Folgenden beschrieben in meiner täglichen Arbeit mit Ihrem Kind.


Bewegung
Grobmotorik:

Die Kinder haben die Möglichkeit das Robben, Krabbeln und Laufen zu lemen und
zu toben. Bei geeignetem Wetter halten wir uns viel im Freien auf, gehen in den Garten und
besuchen die nahegelegenen Spielplätze, wo die Kinder die Möglichkeit haben, auf Rasen- und Sandflächen zu gehen, zu klettern und zu hüpfen sowie Treppen zu steigen.
Bei schlechtem Wetter nutze ich die Matten, um dem natürlichen Bewegungsdrang der
Kinder gerecht zu werden und sie spielerisch motorisch zu fördern und zu fordern.


Feinmotorik:


Die Kindererlernen das selbstständige Essen-erst mit dem Löffel dann mit der Gabel. Zum Frühstückwerden regelmäßig,,Düsis ",kleine Müslikringel mit angeboten. Die sind sehr beliebt und trainieren den Pinzetengriff. Die Kinder trinken aus Bechern und erlernen das selbstständige Befüllen von Tellern und Bechern. Beim An-und Ausziehen üben sie das Öffnen und Schließen von Matschhosenträgern, Knöpfen,
Reißverschlüssen, Klettverschlüssen und Schnürbändern. Auch das Basteln bietet den
Kindern die Möglichkeit unterschiedliche feinmotorische Fertigkeiten zu erlernen
Körper,Gesundheit, Emährung
Die Mahlzeiten nehmen wir gemeinsam ein. Die Kindererhalten eine Auswahl an
Brot,Müsli,Obst und Gemüse, während hingegen das Mittagessen von zuhause mitgebracht
wird.
Als Getränke stehen Wasser sowie ungesüßter Tee zu Verfügung.
Ich strebe eine gute Tischkultur an. Wir fangen gemeinsam an zu essen und wünschen
uns zuvor mit einem Tischspruch einen guten Appetit.
Mein Bestreben ist, den Kindern ein möglichst selbstständiges Essen
beizubringen.Dazu gehören sowohl die motorischen Fähigkeiten als auch das
Einschätzen des eigenen Hungergefühls.
Das Essen istfürdie Kinder prinzipiellfreiwillig. Der Teller muss nicht leer gegessen
werden-wer satt ist,ist satt. Jedoch werden die Kinder dazu anregt nur so viel nach zu
nehmen wie sie tatsächlich essen können. Es wird gezielt angesprochen, dass wir alle dazu
beitragen müssen Ressourcen zu schonen.
Vorden Mahlzeiten waschen wir uns gründlich die Hände. Nach den Mahlzeiten waschen
wiruns Gesicht und Hände
Beim Wechseln der Windeln trage ich grundsätzlich Handschuhe und lege fürjedes Kind eine separate Unterlage auf die Wickelkommode. Hierfür bringen die Kinderjeweils von zuhause ein Handtuch mit, welches zum Wochenende mitgenommen und ausgetauscht wird. Nasse oder stark verschmutze Kleidung wird gewechselt. Auf Wunsch des Kindes
unterstütze ich die Eltern beim Toilettentraining. Ausschlaggebend dafür ist, dass das Kind seinen Harn-und Stuhldrang spüren kann und es eineneigenen Willen zur Toilettennutzung zeigt.
Ich leite die Kinder dazu an, Taschentücher zu benutzen und zu entsorgen sowie das
NieBen in die Armbeuge.
Sprache und Kommunikation
Die Sprachentwicklungfördere ich durch Aufforderungen bewusst zu kommunizieren,durch Zuhören,durch das Verbalisieren von Tätigkeiten. Es wird regelmäßig Vorgelesen und Bilderbücher besprochen. Die Kommunikation wird musisch unterstützt durch
Singen,rhythmische Spiele und Klatschreime.
Zur Sprachförderung gehört auch das Erlernen von Höflichkeitsformen wie ,,Bitte"
und,,Danke ",,,Hallo "und,,Tschüss" und das Entschuldigen. Durch Ritualisierung
werden die Begrüßung und die Verabschiedung verinnerlicht.


Spielen und Gestalten:


Den Kindern werden
• Motorik-und Konstruktionsspielzeug.
• Puppen, Autos und vielfältige sonstige Spielzeuge,
•Kinderküche,-kaufladen und-werkbank.
• Verkleidungssachen,Kasperletheater, Spiele mit Licht und Schatten,
• Knete,Fingerfarben,Papiere,Stoffe,

• Naturmaterialien (Kastanien,
• Muscheln,Bohnenbad),Kleber,Stifte,Pinsel, Prickelnadeln und Scheren,

geboten.

 

Soziale und (inter-)kulturelle Bildung / Religion und Ethik:

Durch Ausflüge in die nähere Umgebung lernen die Kinder unser direktes Umfeld kennen, beim Spielen auf dem nahe gelegenen Spielplatz lernen sie die Nachbarn und deren Haustiere kennen.

Regelmäßig nutzen wir die unmittelbare Nähe des Wochenmarktes auf dem Berliner Platz,um das vielfältige Saisonangebot zu erkunden und natürlich auch das ein oder andere zum Probieren mitzunehmen.

Wir feiern die Brauchtumsfeste wie z.B. Ostern und Weihnachten, Karneval und Halloween.

Auf die Feste stimmen wir uns mit Bilderbuchbetrachtungen, Geschichten und Spielen ein.Wir backen in der Vorweihnachtszeit, basteln zu den Festen passende Dekorationen und verkleiden uns zu Karneval und Halloween.

Die Geburtstage feiern wir natürlich auch mit gemeinsamen Spielen rund um das Geburtstagskind und mit mitgebrachtem Kuchen.

Mein Erziehungsstil sieht keine religiöse Erziehung vor. Wichtig ist mir die Vermittlung der Werte Hilfsbereitschaft, Toleranz, Wertschätzung und Mitgefühl.

Mathematische Bildung/Naturwissenschaftlich-technische Bildung:

Den Kindern werden früh mathematische, naturwissenschaftliche und technische

Grundlagen vermittelt. Dies erfolgt durch eigene Erfahrungen im Spiel, durch das gezielte Aufzeigen von Zusammenhängen, durch Experimente sowie durch das Beobachten beispielsweise bei der Reparatur von Spielgeräten.

Dadurch sollen sie

• ein Zahlenverständnis sowie ein Gefühl für Größen und Massen entwickeln,

• geometrische Zusammenhänge erschließen,

• Geschwindigkeit,Beschleunigung und Schwerkraft, Kraft und Kraftumlenkung erfahren,

• einfache mechanische und statische Zusammenhänge (Hebelwirkung) erfahren,

• Aggregatszustände und Phasenübergänge kennen lernen,

• Objekteigenschaften (weich und hart,glatt und rau, matt und glänzend) erfassen,

• an die Zusammenhänge von Farben, Licht und Schatten und Perspektive herangeführt werden

• und die Nutzung von Werkzeugen erlernen bzw.beobachten.

Musisch, ästhetisch

Es wird täglich gesungen und musiziert. Die Kinder können dabei verschiedene Orff-
Instrumente nutzen. Auch durch das Abspielen von Musik werden Stimmungen
angeregt und die Kinder an ein breiteres Spektrum von Musikrichtungen herangeführt.

Das Kostümieren und Verkleiden regt zu fantasievollen Rollenspielen an, in denen die Kinder Perspektivwechsel erlemen können.
Ökologische Bildung
Unsere Ausflüge regen zum Erleben von Natur an. Hier können die Kinder bei
entsprechender Wetterlage barfuß laufen, hören, riechen, schmecken und fühlen was die Natur zu bieten hat. Durch das häufige Angebot verschiedener Naturmaterialien erfahren die Kinder viel über Beschaffenheit, Form, Farbe, Temperatur und Geruch.
Der abwechslungsreiche Gemüseanbau lehrt die Kinder einiges über die Jahreszeiten,
den hiesigen Lebensmittelanbau und regt zum Naschen an.
Den Kindern möchte ich ein ökologisches und ressourcenschonendes Verhalten
vermitteln. Verschwendung soll deshalb minimiert werden. Ich zeige die
Möglichkeiten auf, Verbrauchsmittel wiederzuverwenden - zum Teil auch für
unterschiedliche Anwendungszwecke. Wir sammeln Naturmaterialien und nutzen
diese zum Dekorieren, Basteln und Bauen. Ich rege dazu an, bei mitgebrachten
Lebensmitteln auf unnötige Einwegverpackungen zu verzichten.
Medien
Den Kindern wird eine große Auswahl an Büchern, Hörspielen und Musikstücken
angeboten.
In Projekten wird das Fotografieren als Hilfsmittel zum bewussten Erfassen der Umwelt genutzt. Beispielsweise werden beim Gemüseanbau die verschiedenen Entwicklungsstadien festgehalten.
Bilderfolgen werden erstellt und zur Visualisierung von Arbeitsschritten eingesetzt.


Bildungsdokumentation


Laut Kinderbildungsgesetz und der Bildungsvereinbarung NRW soll die Entwicklung des Kindes beobachtet und regelmäßig dokumentiert werden. Dabei soll nicht defizitorientiert vorgegangen werden, sondern die Stärken des Kindes und die
individuellen Fähigkeiten sowie dessen Lernschritte festgehalten werden
Die Dokumentation erfolgt in Gütersloh in Form von Bildungs- und Lerngeschichten,
auch Portfolio genannt. Dort werden die Entwicklungen und Erlebnisse der Kinder
beschrieben, welche mit Fotos, persönlichen Werken oder auch Kommentaren der
Kinder versehen werden. So entstehen liebevoll gestaltete Ordner welche den Kindern und ihren Eltern zur Erinnerung mitgegeben werden.
Halbjährlich wird ein Elterngespräch durchgeführt, bei dem auf Basis eines speziellen Entwicklungsbogens die Entwicklung des Kindes systematisch besprochen wird.


Erziehungsziele und -schwerpunkte

Mir ist es wichtig jedes Kind dabei zu unterstützen zu einem selbstständigen und gemeinschaftsfähigen Individuum heranzureifen.

Um den Kindern Halt und einen sicheren Rahmen zu bieten, gibt es für alle klare Regeln und eine Struktur im Tagesablauf sowie logische Konsequenzen in Bezug auf das eigene Handeln.

Bei unserem täglichen Zusammensein können die Kinder lernen, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und Sorge zu tragen, dass diese auch befriedigt werden. Jedoch ist es dabei ebenso wichtig zu erfahren, dass jeder auch auf den anderen und dessen Bedürfnisse Rücksicht nehmen muss, dass nicht immer alles sofort passieren kann und wir geduldig miteinander sein müssen, damit es allen gut geht.

Den Kindern werden viele Möglichkeiten der Partizipation gegeben, so dass sie ganz nach ihren Möglichkeiten, ihrem Entwicklungsstand und den gegebenen Umständen ihren Tag bei mir mitbestimmen. Auf diese Weise können sie ihre individuellen Vorlieben, Wünsche und Ideen einbringen.

Den Kindern sollen zahlreiche Möglichkeiten zum Selbstständigkeitserwerb gegeben werden, beispielsweise beim

• An- und Ausziehen,

• Essen und Trinken,

• Aufräumen der genutzten Spielsachen,Spielen und Gestalten.

Selbstständig bedeutet in dem Falle nicht ,alleine". Ich unterstütze und begleite die Kinder selbstverständlich bei ihrem Tun und Handeln.

Den Kindern wird ein reichhaltiges Angebot an wertigen Spielsachen geboten. Um sie jedoch nicht zu überfordern und sie gezielt anzuregen, wird immer nur eine begrenzte Auswahl zur Verfügung gestellt und durch einen bewussten Wechsel thematische Schwerpunkte gesetzt. Ich lege Wert darauf, dass den Kindern Sinne anregende Materialien zur Verfügung stehen, welche nicht nur vorgefertigte Spielmöglichkeiten bieten, sondern vielmehr einen kreativen und vielfältigen Einsatz ermöglichen.

Die physischen Fähigkeiten und das Immunsystem der Kinder werden insbesondere durch das Toben sowie durch den Aufenthalt im Freien (Garten, Spielplatz, Spaziergänge), bei dem sie sich auch mal richtig dreckig machen dürfen, gestärkt.

Zudem bringe ich mit gemeinsamen gymnastischen Übungen meine Kenntnisse als Sporttrainerin gezielt mit ein. Mit den älteren Kindern führe ich gelegentlich eine kleinkindgerechte Fallschule durch, so dass sie ein verletzungsfreies Fallen lernen können.

Ziele und Formen der Zusammenarbeit mit den Eltern

Für eine erfolgreiche pädagogische Arbeit ist eine gute Erziehungspartnerschaft entscheidend. Erziehungsberechtigte und Tagesmutter sollen an einem Strang ziehen und sich als gegenseitig unterstützende Bezugspersonen des Kindes ansehen.

Um die bestmögliche Betreuung und Förderung Ihres Kindes zu gewährleisten ist es wichtig, dass wir in einem ständigen, ehrlichen und wertschätzendem Austausch miteinander stehen und Änderungen oder Veränderungen der Lebenssituation des Kindes jederzeit miteinander besprechen.

Zur Kommunikation können wir die folgenden Möglichkeiten nutzen:

• kurze Tür und Angel"-Gespräche, wenn die Situation dies zulässt

• terminierte Elterngespräche ohne Anwesenheit der Kinder

• halbjährlich stattfindende Entwicklungsgespräche

Ergänzend besteht die Möglichkeit, die Fachberatung der Stadt Gütersloh, Frau Radukic zu einem Gespräch hinzuzuziehen. Nach Absprache biete ich Ihnen außerdem gerne die Möglichkeit in einem festgelegten Rahmen bei mir zu hospitieren. Bei Interesse sprechen Sie mich bitte an!

Das Einhalten von Absprachen, Terminen und Uhrzeiten ist von großer Wichtigkeit für eine dauerhaft reibungslose Zusammenarbeit!

Der Umgang mit dem Eigentum der Kinder ist ein sensibler Bereich, der deshalb klar geregelt sein sollte.

Die Kinder dürfen jederzeit ein Kuscheltier o. ä. mitbringen - gerade in der Eingewöhnungsphase ist das auch oftmals sehr hilfreich. Für andere Spielzeuge ist zu beachten, dass dieses nicht all zu groß sein sollte, sodass es in das Eigentumsfach Ihres Kindes passt.

Kriegsspielzeug (wie Waffen oder anderes gewaltverherrlichendes Spielzeug) sowie Spielzeug, das bei unsachgemäßer Verwendung zu Verletzung bei sich oder anderen führen kann, darf ebenso wenig mitgebracht werden, wie Spielzeug, das lärmt oder blinkt. Für mitgebrachte Spielzeuge wird keine Haftung übernommen.

In Ausnahmesituationen behalte ich mir vor, für eine im Vorfeld abgesprochene, festgelegte Zeit das Mitbringen von Spielzeug/Eigentum ein zuschränken. Spielzeug welches beim Abholen hier vergessen wurde, kann nicht in meiner Freizeit abgeholt werden!

Ernährung und Gesundheit

Das Frühstück wird jeweils rotierend von den Eltern zum Anfang der Woche mitgebracht.

Zu einer exemplarischen Einkaufsliste gehören beispielsweise:

Vollkorntoast

Frischkäse

Naturjoghurt

Hähnchenaufschnitt oder Schnittkäse

1 Gurke

2 Karotten

Cocktailtomaten

2 Bananen

1 Apfel

1 Birne

Die Kinder entscheiden hier selbst ob und wieviel sie von dem entsprechenden

Angebot probieren möchten. Essen ist für die Kinder stets freiwillig, jedoch lege ich Wert darauf, dass wir alle zusammen am Tisch sitzen und eine gute Tischkultur pflegen. Während die kleinen Kinder noch mit den Händen essen dürfen, werden die Größeren schrittweise an das Essen mit Messer und Gabel herangeführt.

Generell gilt, dass der Teller nicht zwingend leer gegessen werden muss. Um den Kindern den Erhalt ihres natürlichen Sättigungsgefühls zu ermöglichen, leite ich sie mit der Zeit an, den Teller zunehmend selbstständig zu befüllen und die Menge richtig einzuschätzen.

Die Mittagessenzeiten richten sich nach den Schlafgewohnheiten der Kinder, finden aber in der Regel zwischen 11:30 Uhr und 12:30 Uhr statt. Um 14:00 Uhr biete ich den Kindern dann noch einen kleinen Imbiss in Form von Joghurt, Rohkost, Obst, Keksen oder âhnliches.

Sollten gerade die jüngeren Kinder zu müde sein, wird einfach nach dem Schlafen gegessen.

Falls Ihr Kind unter Lebensmittelunverträglichkeiten, Allergien oder Schluckschwierigkeiten leidet, bitte ich Sie mich rechtzeitig und hinreichend darüber zu Informieren

Krankheit und Hygiene

Um die Ausbreitung von Ansteckungskrankheiten in der Gruppe zu vermeiden besteht eine generelle Meldepflicht bei mir, wenn eines der Kinder - auch nur leicht erkrankt. Meinerseits informiere ich alle Eltern wenn ein Kind der Gruppe oder eines meiner eigenen Kinder krank ist, so dass Sie selber entscheiden können, ob Sie Ihr Kind bringen möchten.

Kranke Kinder werden von mir nicht betreut! Sie als Eltern tragen die Verantwortung dafür sich ein soziales Netzwerk zu schaffen, welches zu tragen kommt, wenn lhr Kind krank ist und Ihr Beruf eine eigene Betreuung erschwert.

Falls Ihr Kind erst hier erkrankt, rufe ich Sie an und Ihr Kind muss umgehend abgeholt werden. Stellen Sie deshalb bitte eine durchgängige Erreichbarkeit sicher.

Kinder mit Fieber können erst nachdem sie 24 Stunden ohne die Einnahme von Medikamenten symptomfrei waren, wieder von mir betreut werden. Bei Erbrechen oder Durchfall muss das Kind 48 Stunden symptomfrei sein. Die Empfehlungen des RKI zur Wiederzulassung in Schulen und sonstige Gemeinschaftseinrichtungen ist für alle Eltern hier bindend.

Bedenken Sie bitte, dass auch ich eine in Vollzeit berufstätige Mutter bin und auch ich
oder meine Kinder sich anstecken können. In dem Fall würde die Betreuung für alle
entfallen!
Wenn wir draußen waren und Ihr Kind im Matsch gespielt hat und die Kleidung nass
wurde, sorge ich dafür, dass Ihr Kind sich seine Wechselsachen anzieht und gebe
Ihnen dann die nasse Wäsche mit nach Hause.
Wenn Sie feststellen, oder ich bemerke, dass Ihr Kind Interesse an dem Gang zur
Toilette entwickelt und es ein Gefühl dafür entwickelt hat wann seine Windel voll ist,
können wir gemeinsam mit dem ,Sauber werden" beginnen. Es ist sinnvoll den
Zeitpunkt gemeinsam zu besprechen. Das Toilettentraining in der Tageseinrichtung soll unterstützend sein, und sollte daher erst begonnen werden, wenn Sie es zuhause mit dem Kind ebenso durchführen.
Es empfiehlt sich für diese Phase auf Windelhosen umzusteigen. Auch sollte auf
Hosen mit Gummizug geachtet werden, die also von Ihrem Kind selbstständig hoch und runter gezogen werden können. Um Verwirrungen bei Ihrem Kind zu vermeiden, biete ich keinen Topf sondern ausschließlich unsere Toilette mit Fußbänkchen zum Training an.
Der Schritt von Windel zur Toilette ist für jedes Kind mit großer Anstrengung und
Umstellung verbunden. Nur Ihr Kind kennt den richtigen Zeitpunkt für sich um
sauber" zu werden. Wichtig ist, dass wir dies sehr ernst nehmen und Ihrem Kind so
viel Zeit geben wie es für diesen entscheidenden Entwicklungsschritt benötigt!


Ruhemöglichkeiten


Kinder unter drei Jahren benötigen, gerade wenn sie in einer Gruppe von Kindern sind,
regelmäßige Ruhephasen. Nach dem Mittagessen gehen deshalb alle Kinder
gemeinsam in ihre Betten und halten einen Mittagsschlaf.
Ich lege großen Wert auf die Ruhephase, da die Erlebnisse und Eindrücke verarbeitet und integriert werden müssen. Ausreichend Schlaf- und Ruhephasen unterstützen die kognitive Entwicklung, das Gedächtnis und die Lernfähigkeit von Kindern und fördern die Selbstwahrnehmung.